Feenzauber

Wie alles begann

Opa macht Musik

Inspiriert von meiner damals zweijährigen Enkeltochter Amelie, holte ich 2011 meine seit vielen Jahren in einem Schrank schlummernde Gitarre hervor.

Ein paar Akkorde konnte ich noch spielen und schrieb zu Donovan‘s Melodie „Jennifer Juniper“ für Amelie einen deutschen Text mit dem Titel „Amelie Amelie“.

Ein weiteres Lied für die kleine sing- und tanzbegeisterte Enkelin schrieb ich zu einer Melodie der Beatgruppe Small Faces mit dem Titel „Shalalala Amelie“.

Es folgten Kinderlieder mit eigenen Texten und eigenen Melodien über Tiere wie Schmetterlinge, Igelchen, Vögel, Pferdchen, Löwen und Mäuschen.

Mein zweiter Enkel Moritz wurde 2012 geboren und bekam von mir sein eigenes Gute-Nacht-Liedchen. Fortan schrieb ich meine Kinderlieder natürlich für beide Enkel, auch zwei Weihnachtslieder und Lieder über bekannte Märchenfiguren. Mein dritter Enkel Mattis (Bruder von Moritz) wurde 2016 geboren und bekam von mir ebenfalls ein kleines Schlafliedchen.

Es folgten weitere lustige auch für Kinderpartys geeignete leicht rockige und poppige Lieder wie „Kiddy-Rock-Party“ und andere, die zum Teil die Namen aller drei Enkelkinder enthalten.

Ich wünsche mir, dass ich auch weiterhin neue Ideen für meine Enkel habe und für sie Kinderlieder schreiben, spielen und singen kann, als Andenken und zur Erinnerung an ihren Opa Gerhard.

Feenzauber

Hey Hey Chiqui

G-Dur

Es war ein kleines Pferdchen, das lebte bei den Feen.
Weiß mit rosaroter Mähne, es war lieb und wunderschön.
Eines grauen Tages, eine böse Hexe kam,
Und verzauberte das Pferdchen in einen traurigen Schwan.

Ref.: Hey Hey Chiqui, verliere nicht den Mut.
Hey Hey Chiqui einmal wird alles wieder gut.

Der Zauber hielt nicht lange, nur bis zum Abend an.
Dann war Chiqui wieder Pferdchen, doch den Feen wurde bang.
Traurig und verlassen zog es in die Welt hinaus,
Wurde jeden Tag ein anderes Tier und träumte von zu Haus.

Ref.: Hey Hey Chiqui, verliere nicht den Mut.
Hey Hey Chiqui einmal wird alles wieder gut.

Es lief über Berg und über Tal bis an das blaue Meer
Und lange durch den dunklen Wald, hatte Angst und fror auch sehr.
Mal war es eine kleine Maus, mal ein Löwe, mal ein Bär
Oder flog als bunter Schmetterling den ganzen Tag umher.

Ref.:Hey Hey Chiqui, verliere nicht den Mut.
Hey Hey Chiqui einmal wird alles wieder gut.

Nach vielen vielen Tagen, das Pferdchen hatte Glück
Da fand es zu dem Märchenwald und den kleinen Feen zurück.
Sie vertrieben den bösen Zauber, mit lieblichem Gesang
Und Chiqui blieb das kleine Pferdchen, sein ganzes Leben lang.

Ref.: Hey Hey Chiqui, du hattest sehr viel Mut.
Hey Hey Chiqui jetzt ist alles wieder gut.
Hey Hey Chiqui, du hattest sehr viel Mut.
Hey Hey Chiqui nun ist alles wieder gut.
Nun ist alles wieder gut.

Möchtest du die ganze Geschichte über Chiqui erfahren? Dann folge mir!

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Feenzauber

Chiqui – Das verzauberte Pferdchen

von Gerhard Paduschek

Es war einmal ein liebes, kleines, weißes Pferd. Sein Name war Chiqui und es lebte einst glücklich und unbeschwert im Land der kleinen Feen. Mit seiner rosaroten Mähne sah es ganz niedlich aus und jeder wollte das hübsche Pferdchen sehen.

Doch eines Tages eine böse, neidische Hexe kam und verzauberte es in einen kleinen traurigen Schwan.

Jedoch etwas machte wohl die böse Hexe verkehrt, denn schon am Abend wurde aus dem Schwan wieder das kleine weiße Pferd. Aber von nun an verwandelte sich Chiqui jeden Tag in ein anderes Tier – oh graus. Da bekamen die Feen schreckliche Angst und das kleine Pferdchen Chiqui lief ganz allein in die weite Welt hinaus.

Am 1. Tag kam es im dunklen Wald an ein Pfefferkuchenhaus und verwandelte sich, oh je, in eine kleine graue…

Maus

Am 2. Tag wanderte Chiqui an einer großen Mühle vorbei und der Müller mahlte gerade das Mehl. Plötzlich wurde aus dem Pferdchen ein braunes, langbeiniges…

Kamel

Am 3. Tag hatte Chiqui vom vielen laufen Durst und ging zu einem großen See. Auf einmal stand es am Ufer als ein braunäugiges, ängstliches…

Bambi Reh

Reh

Am 4. Tag spazierte das Pferdchen am See entlang und schaute ins tiefe, klare Wasser. Es schwammen viele kleine Fische darin. Das Pferdchen schwamm mit ihnen um die Wette als ein großer flinker…

Delphin

Am 5. Tag lief Chiqui an einem langen Fluss entlang bis ans weite, blaue Meer. Da verwandelte es sich in einen gefährlichen, großen, brummenden…

brauner Bär

Bär

Am 6. Tag sah es am Meer hoch am Himmel eine kleine, weiße Möwe und wurde so gleich ein starker und mächtiger…

Löwe

Am 7. Tag machte sich Chiqui wieder auf den Weg und kam vorbei an einer hohen, grünen Hecke. Auf einmal kroch es nur noch ganz langsam, als eine winzig kleine glitschige…

Schnecke

Am 8. Tag lief das Pferdchen über Stock und Stein, bis tief in einen großen Wald hinein. Dort verwandelte es sich plötzlich in ein rosarotes grunzendes…

Schwein

Am 9. Tag verirrte sich Chiqui im dunklen Wald immer wieder. Dann machte es riesengroße Sprünge, aber als ein gefährlicher, braun-schwarzgestreifter…

Tiger

Am 10. Tag begegnete dem Pferdchen an einem Blaubeerbusch ein kleiner, lieber Junge und streichelte es behutsam mit seiner Hand. Doch plötzlich erschraken beide, denn das Pferdchen verwandelte sich in einen dicken, grauen…

Elefant

Am 11. Tag wanderte Chiqui weiter im Wald, ganz weit und auch ganz lange. Auf einmal wurde es zu einer riesigen, zischenden, grünen…

Schlange

Am 12. Tag rannte das Pferdchen aus dem Wald hinaus, ganz flink. „Ja, was war denn das?“ Es konnte ja fliegen, denn es war jetzt ein herrlicher, bunter und leuchtender…

Schmetterling

Am 13. Tag spazierte Chiqui an einem Bauernhof vorbei. Dort legten mit viel geschrei, gackernde Hühner ein buntes Osterei. Das Pferdchen wurde selbst ein bunter Vogel, nämlich ein blau-grün-roter, sprechender…

Papagei

Papagei

Am 14. Tag trabte das Pferdchen über eine große grüne Wiese, mit vielen Blümchen. Sie waren ganz bunt. Doch sogleich fing es an zu bellen, denn es war nun ein kleiner, wuscheliger…

Hund

Am 15. Tag lief Chiqui auf und ab über Berg und Tal. Vor seiner Nase summte eine kleine, lustige Fliege. Da fing das Pferdchen plötzlich an zu meckern, als eine braune, bärtige…

Ziege

Am 16. Tag wanderte das Pferdchen weiter und kam an eine Weide mit saftigem Grase. Da verwandelte es sich in einen kleinen, graubraunen, hoppelnden…

Hasen

Am 17. Tag sah Chiqui auf einer Wiese ein liebes, kleines Mädchen. Es pflückte viele bunte Blumen, ganz fleißig und brav. Das Pferdchen stand plötzlich im hohen Grase, als weißes, blökendes…

Schaf

Schaf

Am 18. Tag spazierte es weiter, vorbei an einem schönen Garten mit einer großen Laube und aus dem Pferdchen wurde eine grauweiße, gurrende…

Taube

Am 19. Tag begegnete ihm ein lustiger Elefant. Der gab jedem, der vorbei kam, mit seinem langen Rüssel freundlich die Hand.
Er gehörte zu einer Zirkusfamilie. Neugierig schaute Chiqui in das große Zirkuszelt und staunte über die bunte Zirkuswelt.In der Manege war gerade ein lustiger Clown zu sehen. Der machte viel Spaß für die Kinder und immer alles verkehrt. Plötzlich wurde Chiqui ein geschmücktes, bunt schillerndes…

Zirkus-Pferd

Am 20. Tag war Chiqui von all den vielen Verwandlungen schon ganz müde, wanderte weiter mit düsterer Miene und verwandelte sich schon wieder, nämlich
in eine kleine, goldbraune, summende…

Biene

Ja, so ging es immer weiter, noch lange Zeit. Chiqui konnte schon gar nicht mehr richtig laufen. Von der ganzen Anstrengung musste es immer wieder verschnaufen. Nach vielen, vielen Tagen, das kleine Pferdchen fror schon sehr, denn es war bitterkalt, da fand es endlich wieder zurück zu den kleinen Feen, im wunderschönen Märchenwald. Es hielt sich kaum noch auf seinen dünnen Beinen, war sehr traurig, fing fürchterlich an zu weinen und sprach: „Ihr lieben kleinen Feen, würdet ihr mir bitte helfen, das wäre fein? Ich will nie wieder ein anderes Tier mehr sein. Ach, könnt ihr vielleicht den bösen Zauber vertreiben? Ich möchte doch immer nur ein kleines Pferdchen bleiben.“

Und die vielen kleinen Feen schafften es tatsächlich gemeinsam mit vereinten Zauberkräften und ihren lieblichen Gesang. Von nun an blieb Chiqui das kleine, liebe, weiße Pferdchen, sein ganzes Leben lang. Alle in dem großen Märchenwald freuten sich so sehr über den vertriebenen Zauber der bösen Hexe, dass sie gleich ein großes Fest vorbereiteten, denn nun war keinen mehr bang. Sie tanzten und feierten ganze drei Tage lang.

Es gratulierten und feierten mit ihnen auch zwei ganz besondere Gäste aus einem fernen Städtchen, nämlich der kleine liebe Junge und das kleine liebe Mädchen.

Amelie und Moritz

Hier geht’s zum Lied der Geschichte!

 

Hast du auch gut aufgepasst?

Wer ist Chiqui?

Was tat eines Tages eine böse Hexe im Märchenwald?

Was geschah dann mit dem Pferdchen?

In wie viele andere Tiere verwandelte sich Chiqui?

Nenne alle Tiere die in dieser Geschichte vorkommen?

Wie viele sind es?

Nenne davon die Tiere, die fliegen können?

Wie viele sind es?

Wie vertrieben die kleinen Feen den bösen Zauber der Hexe?

Wer feierte im Märchenwald ein großes Freudenfest?

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Feenzauber

Ich kenn‘ ein schönes Märchen

A-Dur

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein.
Es war eine böse Königin, wollte immer die schönste sein.
Doch ein Mädchen mit langem schwarzen Haar.
Bei den Zwergen noch tausendmal schöner war.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein.
Das kann doch nur das kann doch nur, das schöne Schneewittchen sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, das schöne Schneewittchen sein

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein.
Ein kleines Mädchen brachte Wein und Kuchen, der Großmutter heim.
Der böse Wolf sie beide verschlang.
Ein Jäger kam und rettet sie dann.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
Das kleine Rotkäppchen sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, das kleine Rotkäppchen sein.

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein.
Ein altes Mütterlein wohnte in den Wolken ganz allein.
Sie schüttelte fleißig die Betten aus, da fiel blütentweißer Schnee heraus.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
Die liebe Frau Holle sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, die liebe Frau Holle sein.

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein
Es war eine böse Zauberin, schloss ein Mädchen im hohen Turm ein.
Ein junger Königsohn fand sie doch, stieg an ihren langen Haaren hoch.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
Das schöne Rapunzelchen sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, das schöne Rapunzelchen sein.

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein.
Zwei Kinder verirrten im dunklen Wald, waren traurig und ganz allein.
Aus einem Pfefferkuchenhaus, da schaut ein böse Hexe raus.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
Hänsel und Gretelchen sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, Hänsel und Gretelchen sein.

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein.
Ein armes Mädchen lief heimlich auf's Schloss, der Prinz ließ es herein.
Doch nach dem Tanz verschwand sie im nu,
Verlor auf der Treppe ihren Schuh.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
Das Aschenputtelchen sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, das Aschenputtelchen sein.

Ich kenn' ein schönes Märchen, nur fällt es mir nicht ein.
Eine alte Frau am Spinnrad saß, war listig und ganz gemein.
Die Prinzessin an einer Spindel sich stach.
Im Schloss fielen alle in tiefen Schlaf.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
das schöne Dornröschen sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, das schöne Dornröschen sein.

Für Moritz:
Ich kenn ein kleinen Jungen, ja wer kann das nur sein?
Er träumt er könnt‘ als tapf‘rer Prinz, 'ne schöne Prinzessin befrei'n.
Weckt Dornröschen auf, so mutig und brav, aus ihrem langen, tiefen Schlaf.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
der kleine Moritz sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, der kleine Moritz sein.

Für Amelie:
Ich kenn ein kleines Mädchen, ja wer kann das nur sein?
Sie wohnt in keinem Märchenwald, ist schön wie der Sonnenschein.
Sie hat auch hübsches dunkles Haar, so wie es beim schönen Schneewittchen war.
Ach jetzt fällt es mir wieder ein, das kann doch nur das kann doch nur,
die kleine Amelie sein.
Das kann ja nur das kann ja nur, die schöne Amelie sein.

Jetzt rein hören!

Märchenlied mit einer Strophe für Moritz

 

Märchenlied mit einer Strophe für Amelie

Folgt bald!

Opa der Märchenerzähler
Moritz als Prinz von Dornröschen
Amelie als Schneewittchen

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Feenzauber

Rock ’n‘ roll im Märchenwald

D-Dur

Wir wollen heute feiern, ho-hi-ho.
´Ne lustige Party im Märchenwald, ho-hidi-hi-ho.
Die sieben Zwerge sind schon da und singen laut hi-hoo,
Schneewittchen schaut aus dem Zwergenhaus und winkt uns fröhlich zu.

Ref.: Und sie tanzen Rock 'n' roll, Rock, Rock, Rock 'n' roll.
Und sie tanzen Rock 'n' roll und alle tanzen mit.

Auf einer grünen Wiese, ho-hi-ho,
Das kleine Rotkäppchen Blümchen pflückt, ho-hidi-hi-ho.
Bringt Blümchen ihrer Großmama, Kuchen und auch Wein.
Sie singt ein kleines Liedchen und läd uns alle ein.

Ref.: Und sie tanzen Rock 'n' roll, Rock, Rock, Rock 'n' roll.
Und sie tanzen Rock 'n' roll und alle tanzen mit.

Im dunklen Wald, da steht ein Haus, ho-hi-ho,
Da schaut eine böse Hexe 'raus, ho-hidi-hi-ho.
Hänsel und das Gretelchen, laufen schnell herbei.
Die Hexe hat sie eingesperrt. Nun sind sie wieder frei.

Ref.: Und sie tanzen Rock 'n' roll, Rock, Rock, Rock 'n' roll.
Und sie tanzen Rock 'n' roll und alle tanzen mit.

Im Tal da ist ein heller Schein, ho-hi-ho,
Da tanzt ein Männlein so ganz allein, ho-hidi-hi-ho
Es tanzt ums helle Feuer und singt ein kleines Lied,
„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“

Ref.: Und dann tanzt es Rock 'n' roll, Rock, Rock, Rock 'n' roll.
Und dann tanzt es Rock`n roll und alle tanzen mit.

An einem großen alten Schloss, ho-hi-ho,
Da wächst eine Hecke, riesengroß, ho-hidi-hi-ho,
Dornröschen schläft schon hundert Jahr. Ein Prinz hat sie geküsst.
Da wacht Dornröschen wieder auf und alle feiern ein Fest.

Ref.: Und sie tanzen Rock 'n' roll, Rock, Rock, Rock 'n' roll.
Und sie tanzen Rock 'n' roll und alle tanzen mit.
Und sie tanzen Rock 'n' roll, Rock, Rock, Rock 'n' roll.
Und sie tanzen Rock 'n' roll und alle tanzen mit.

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Ich bin ein kleines Igelchen

D-Dur

Eines Abends, es war dunkel schon, ich wollt‘ grad schlafen geh‘n.
Da sah ich ein kleines Igelchen auf meiner Wiese steh‘n.
Hey du kleines Igelchen, du siehst gar lustig aus.
Wo kommst du denn auf einmal her? Hast du denn kein zu Haus?

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen. Ein kleines liebes Tier.
Ich geh‘ in die weite Welt hinaus, drum bin ich hier bei dir.

Hey du kleines Igelchen, das ist ja wunderschön,
besuchst du mich, doch ich hab dich bei mir noch nie geseh'n.

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen und komm' im Herbst ganz spät.
Dann lauf ich durch den Garten, wenn die Sonne untergeht.

Hey du kleines Igelchen die Nacht sie kommt schon bald.
Du hast doch überhaupt kein Fell. Ist dir den garnicht kalt?

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen hab Stacheln und kein Fell.
Und essen tu' ich immer viel, d'rum frier ich nicht so schnell.

Hey du kleines Igelchen wo immer du auch bist.
Wie findest du dein Futter denn, wo für dich etwas ist?

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen mit Äuglein kugelrund,
hab auch ein spitzes Näschen und einen kleinen Mund.

Hey du kleines Igelchen auf der Wiese ganz allein.
Hast du im Dunkeln keine Angst? Du bist doch nur so klein.

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen und habe ganz viel Mut.
Mich schützt mein spitzes Stachelkleid, dass keiner mir was tut.

Hey du kleines Igelchen aus Blättern groß und bunt,
bau ich ein kleines Haus für dich, bevor der Winter kommt.

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen und danke dir dafür,
dass ich bei meinem Winterschlaf, im Schnee auch nicht erfrier'.

Hey du kleines Igelchen, warum bist du allein?
Hast du denn keine Igelfrau und keine Kinderlein?

Ref.: Ich bin ein kleines Igelchen, wenn die Frühlingssonne scheint,
sind in meinem Blätterhäuschen kleine Igelkinderlein.
Ich bin ein kleines Igelchen ein lustiger Gesell'
lalalala, lalalala, lalalalalala, lalalalalala...

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Feenzauber

Die Mäuse tanzen Rock ’n‘ roll

Mäuse Rock 'n' roll in E-Dur

Ref.: Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.
Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.

1 und 2 und 3 und 4 was ist das für ein Lärm heut' hier?
5 und 6 und 7en 8, so geht das schon die ganze Nacht.

Papa sagt, das ist gar nicht nett,
Mama fällt gleich aus dem Bett.
Es wackelt schon das ganze Haus.
Er geht zur Tür und schaut hinaus.

Ach du dickes Osterei,
Mausi ist ja auch dabei.
Mit dem Moritz an der Hand,
Rocken sie durch Mäuseland.

Ref.: Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.
Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.

Opa ach ich glaub es nicht,
spielt Rock-Gitarre und er spricht:
„Achtung, da kommt Kater Tom,
er tanzt schon um die Mäuse rum.

Klein Mattis packt mit Eleganz,
Den bösen Kater gleich am Schwanz.
Zieht ihn durch das ganze Haus
Und wirft Tom zum Fenster raus.

Jerry-Maus sagt „Dankeschön –
Du bist ja stark wie Nibbelchen.“
Das war spitze, das war toll,
Das feiern wir mit Rock 'n' roll.

Ref.: Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.
Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.

Und 1 und 2 und 3 und 4, wir trinken jetzt ein Mäusebier.
5 und 6 und 7en 8, Tom ist weg das wär' geschafft.

Ref.: Wir tanzen Rock wir tanzen roll.
Wir tanzen Mäuse-Rock 'n' roll.
Wir feiern durch bis morgen früh
Und tanzen Rock 'n' roll wie nieeeee.

Moritz tanzt

Alle tanzen gern zu Opa's Rock 'n' roll Musik

Amelie tanzt
Rock 'n' roll Mattis

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Feenzauber

Ein liebes kleines Pferdchen

D-Dur

Ein kleines Pferdchen möcht‘ ich sein.
Ein kleines Pferdchen möcht‘ ich sein.
Dann reite ich mit dir, mit dir nur ganz allein.
Jeden Tag in die weite Welt hinein.
Dann reite ich mit dir, über Stock und Stein.
Jeden Tag in die weite Welt hinein.

Dein schönes Pferdchen möcht‘ ich sein.
Dein schönes Pferdchen möcht‘ ich sein.
Dann kann uns jeder seh‘n, wenn wir stolz spazieren geh‘n.
Überall wo die bunten Blumen blüh‘n.
Dann kann uns jeder seh‘n, uns beide ganz allein.
Jeden Tag werden wir zusammen sein.

Dein starkes Pferdchen möcht‘ ich sein.
Dein starkes Pferdchen möcht‘ ich sein.
Dann reite ich mit dir, ohne Rast und ohne Ruh‘,
Über Berg und Tal, nur ich und du.
Dann reite ich mit dir, im hellen Sonnenschein,
Durch den Wald in die Dunkelheit hinein.

Dein Pferdchen mit Flügeln möcht‘ ich sein.
Dein Pferdchen mit Flügeln möcht‘ ich sein.
Dann fliegen wir geschwind, viel schneller als der Wind.
In den weiten blauen Himmel hinein.
Dann fliegen wir geschwind, viel schneller als der Wind.
Über weiße Wolken. Was kann schöner sein?

So ein liebes Pferdchen möcht‘ ich sein.
So ein Pferdchen, für dich nur ganz allein.
Doch ist es nur ein Traum, ein kleiner schöner Traum,
Aus dem Wunderland der Fantasie.
Doch es ist nur ein Traum, ein kleiner schöner Traum,
Aus dem Wunderland der Fantasie.

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Feenzauber

Lieber kleiner Hüpferling

D-Dur

Es war an einem Frühlingstag, ein schöner Tag im Mai.
Da zog ein kleines Amselpärchen heimlich bei mir ein.
Ein Nest aus Zweigen war ihr kleines Haus.
Da schauten bald drei Amselkinder raus.

Ref.: Lieber kleiner Hüpferling, kennst weder Rast noch Ruh.
Bist fleißig, dir ein Nest zu baun, suchst Futter immerzu.

Die kleinen waren hungrig und sie gaben niemals Ruh.
Den ganzen Tag hatte Hüpferling und sein Frauchen viel zu tun.
Abends ruhten sie sich endlich aus.
Dann saß Hüpferling bei mir auf meinem Haus.

Ref.: Lieber kleiner Hüpferling, es macht mir sehr viel Spaß.
Wenn ich dich lustig hüpfen seh‘ im hohen grünen Gras.

Eines Morgens bin ich aufgewacht, durch ängstliches Geschrei.
Ich stand gleich auf, ging hinaus und eilte schnell herbei.
Eine böse Katze wollte an das Nest.
Doch gemeinsam jagten wir sie weg.

Ref.: Lieber kleiner Hüpferling, sei' immer auf der Hut.
Sei wachsam und flieg weg geschwind, dass keiner dir was tut.

Als der Sommer bald zu Ende, war das Nest auf einmal leer.
Die Jungen waren groß genug, brauchten keine Eltern mehr.
Einmal sah ich die Amseln noch zu Haus‘.
Dann flogen Sie in die weite Welt hinaus.

Ref.: Lieber kleiner Hüpferling, du fliegst von Ort zu Ort.
Die Zeit mit dir war wunderschön, doch einmal musst du fort.
Lieber kleiner Hüpferling, du fliegst von Ort zu Ort.
Die Zeit mit dir war wunderschön, doch einmal musst du fort.

Hier kannst du auch noch die spannende Geschichte vom Hüpferling lesen.

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Feenzauber

Hüpferling – Eine kleine Amselgeschichte

von Gerhard Paduschek 

Amselmann

Jedes Jahr im Frühling und Frühsommer suchen viele Vogelpärchen in der Natur nach geeigneten Plätzchen, um ihr Nest zu bauen, Junge zur Welt zu bringen und ausreichend Futter zu suchen.
Manche, wie zum Beispiel Amseln, suchen ihre Nistplätze auch auf bewohnten Grundstücken.

Von einem lustigen und schönen Erlebnis mit einem Amselpärchen soll meine kleine Geschichte berichten. Diese wird von einer kleinen Amsel selbst erzählt.
Ich wünsche viel Spaß dabei.

Mit Fleiß, ein eigenes Heim

Guten Tag. Darf ich mich vorstellen? Ich bin Hüpferling, ein prächtiges Amselmännchen, mit großen wachsamen Augen, kräftigem gelben Schnabel und einem schwarzen, glänzenden Federkleid.
Vielleicht ist Hüpferling gar nicht mein richtiger Name. Aber so nannte mich liebevoll Opa Gerhard

Ganz bestimmt gab er mir diesen Namen, weil ich beim Futtersuchen auf der Wiese oder im Gebüsch so drollig umherhüpfe. Aber ich kann auch ganz schnell laufen, mit meinen kleinen flinken Beinchen.
Im Frühsommer beschlossen wir, mein Amselfrauchen und ich, auf Opas Grundstück einzuziehen. Opas Grundstück ist nördlich von Halle, ungefähr 10 Amselflugminuten von der Stadt an der Saale entfernt. Natürlich wohnten wir nicht in Opas Haus, sondern unter seinem Carport. Das ist ein Abstellplatz für sein Auto. Es ist aus Holz gebaut und hat ein sonniges Dach. An drei seitlichen Pfosten rankten dichte grüne Klematispflanzen und boten uns reichlich Schutz und genügend Platz für ein Nest.

Diesen Ort hatte uns ein Verwandter empfohlen, der vor zwei Jahren dort auch schon ein Nest für seine Amselfamilie baute.
Tagelang suchten wir fleißig nach allem, was sich für ein großes dichtes Nest eignete. Wir sammelten Blätter, Halme, kleine Wurzeln und andere Pflanzenreste, die reichlich in der Umgebung zu finden waren.
Übrigens, Opa Gerhard konnte uns beide sehr gut unterscheiden. Mein Frauchen ist kleiner als ich, hat ein braunes Federkleid und einen kleinen graubraunen Schnabel. Sie ist meist auch ängstlicher als ich und scheu.

Als Opa unser Nest entdeckte, freute er sich sehr über seine neuen Gäste und sprach oft mit uns. Wir merkten bald, dass er
uns nie etwas antun würde und ließen uns mit gebührendem Abstand ruhig bei unserer Arbeit beobachten.

Lieber kleiner Hüpferling, kennst weder Rast noch Ruh, bist fleißig, dir ein Nest zu bau’n, suchst Futter immerzu.

Die „fliegende“ Katze

Man kann nie vorsichtig genug sein. Leider haben wir auch Feinde, die uns Amseln und besonders unseren Jungen etwas Böses antun wollen. So zum Beispiel die vielen Katzen und nachts auch die Marder, die sich auf den Wiesen herumtreiben.

Eines Abends, wir waren gerade bei der Futtersuche, da schlichen mir zwei große Katzen immer hinterher. Plötzlich sprang die eine auf mich los und ich konnte mich gerade noch auf einen Ast im hohen Kirschbaum retten, der auf dem Spielplatz vor Opa Gerhards Grundstück steht. Mein kleines Herz pochte ganz doll und ich dachte mir: „So ein Glück, dass Katzen nicht fliegen können wie wir Amseln.“. Die Katze aber sprang wild hinterher und kletterte ganz schnell den dicken Baumstamm hinauf, zwei Meter hoch. Dort oben krallte sie sich am Stamm fest, blickte um sich und dachte wohl: „Wie komm ich jetzt bloß wieder hinunter?“. Dann ließ sie sich einfach nach unten fallen, auf die Spielplatzwiese.
Ob sie sich die Pfoten oder gar die Nase wehgetan hat, weiß ich nicht.
So war die böse Katze nun doch noch „geflogen“.

Lieber kleiner Hüpferling, sei immer auf der Hut,
stets wachsam und flieg weg geschwind, dass keiner dir was tut.

Bald sind wir eine große Familie

Nach einiger Zeit hatten wir unser Nest fertig gebaut. Mein Frauchen legte ihre Eier hinein und begann zu brüten. Weil es auch bei uns Vögeln Gleichberechtigung gibt, wechselten wir uns immer beim Brüten oder Futter suchen ab.
Oft war es am Tage sehr heiß. Opa Gerhard stellte uns fürsorglich eine Schüssel mit frischem Wasser an ein schattiges Plätzchen am Carport. So hatten wir immer reichlich zu trinken.

Nach ein paar Wochen war es endlich so weit. Aus unseren Eiern schlüpften drei kleine hellbraun gefiederte Amselkinder und rissen unentwegt ihre Schnäbel ganz weit auf. Sie waren ständig hungrig und wollten schnell wachsen. Wir sagten ihnen immer wieder: „Seid auf der Hut und steckt eure Köpfchen nicht so weit aus dem Nest!“. Als Opa Gerhard unsere Jungen zum ersten Mal sah, war seine Freude groß.

Gleich zeigte er unseren Nachwuchs der kleinen Nachbarstochter Luise und natürlich ganz stolz seinem kleinen Enkeltöchterchen Amelie. Sie war gerade mit ihren Eltern aus dem fernen Schwabenland zu Besuch bei ihrem Opa.
Amelie wurde Ostern erst ein Jahr alt und konnte noch nicht richtig sprechen. Als sie auf Opas Arm sitzend meine Frau mit den Kinderchen erblickte, zeigte sie mit ihren Fingerchen auf unser Nest und sagte lächelnd: „Da!“.

Amselfrauchen

Lieber kleiner Hüpferling, hilfst deinem Frauchen fein.
Wirst, wenn die Jungen ausgeschlüpft, ein guter Vati sein.

Opa, such mich doch!

Opa Gerhard kam einmal etwas nah an unser Nest heran, um meine Frau mit den Kinderchen zu fotografieren. Nach dem
Schlüpfen unserer Jungen, war jedoch meine Frau sehr ängstlich und erschrak, als der Fotoapparat plötzlich hell aufblitzte. Es dauerte lange, bis sie ihre Scheu wieder überwunden hatte.

Ich dagegen ließ mich ruhig und gern von Opa fotografieren und spielte auch manchmal „Verstecken“ mit ihm.
Abends, wenn er auf der Couch saß und zum Fenster hinaus blickte, hüpfte ich auf der Terrasse herum, setzte mich auf den Tisch oder auf eine Stuhllehne.
Dann rief Opa immer nach mir, ging langsam zur Terrassentür und nach draußen.
Ich flitzte dann so schnell ich konnte über die Wiese und versteckte mich unter der großen Tanne oder in den dichten Zweigen der Kiefernbüsche und wartete ganz still.
Opa suchte nach mir und rief: „Hüpferling, wo bist du denn? Hab keine Angst. Ich tu dir doch nichts!“. So hatten wir oft viel Spaß miteinander.
Einmal saß Opa beim Abendessen auf seiner Terrasse. Ich flog dicht an seinem Kopf vorbei auf die Dachrinne seines flachen Bungalow-Daches und zeigte ihm voller Stolz, was ich in meinem Schnabel hatte. Es war eine große dicke grüne Raupe, die ich zum Abendessen für meine Amselfamilie gefangen hatte.
Naja, sehr erfreut sah Opa Gerhard nicht gerade aus. Sicher haben wir Amseln einen anderen Geschmack, was ein gutes Abendessen ist.

Amsel auf Dachrinne

Lieber kleiner Hüpferling, es macht mir sehr viel Spaß,
wenn ich dich lustig hüpfen seh', im hohen grünen Gras.

Es ist noch einmal gut gegangen

Eines Tages hatte ich mit meiner Familie ein ganz schlimmes Erlebnis.
Eine riesengroße rot-braun gestreifte Katze schlich wie ein Tiger am Carport in der Nähe unseres Nestes herum und schnupperte. Ich hatte mächtige Angst. Mein kleines Herz pochte schnell und kräftig als wollte es aus meiner Brust herausspringen.

Mit lautem Geschrei und schnellem hin- und herhüpfen versuchte ich die Katze zu verjagen. Aber, auch wenn ich mich noch so sehr anstrengte, es gelang mir einfach nicht, die Katze zu vertreiben.
Doch zum Glück war Opa Gerhard zu Hause. Ihm kam wohl dieses Geschrei' sehr bekannt vor. Mein Verwandter berichtete mir nämlich einmal, dass vor zwei Jahren etwas Ähnliches geschah. Damals war eine große Katze auf Opas Auto gesprungen und wollte an das Nest seiner Jungen. Vom Geschrei' meines Verwandten alarmiert, erkannte Opa die Gefahr und verjagte rasch die gefährliche Katze. Diesmal rettete Opa auch meine Familie vor der drohenden Gefahr. Durch lautes Händeklatschen hatte er die böse Katze in die Flucht geschlagen. Ich rannte und flog ihr noch eine ganze Weile hinterher, damit sie bloß nicht wiederkommt. Das war ja noch einmal gut gegangen. Gemeinsam hatten wir Schlimmes verhindert.

Abends sah Opa nach unserem Nest, damit wir und vor allem unsere Jungen nicht wieder von einer bösen Katze bedroht werden. Ich saß meist auf seinem Bungalow-Dach und konnte alles genau beobachten. Zufrieden putzte und ordnete ich dabei mein von den Anstrengungen des Tages zerzaustes Federkleid.

Lieber kleiner Hüpferling, du hüpfst gar lustig drein.
Will einer dir was Böses tun, kannst du ganz tapfer sein.

Opa hat alle Vögel lieb

Opa ist natürlich auch der Freund vieler anderer Vogel-Verwandten. In seinem Garten steht ein großes offenes Vogelhaus auf einem hohen Pfosten für alle Vögel, die in seinem Ort überwintern. Das sind zum Beispiel Meisen, Finken, Rotkehlchen und viele andere. Im Winter streut Opa reichlich Körner ins Vogelhaus und es tummeln sich dort manchmal bis zu 20 Vögel gleichzeitig und picken hungrig das Futter auf.

Ein Fink erzählte mir letztes Jahr, dass er, als mal kein Futter mehr im Vogelhäuschen war, ans Küchenfenster flog. Er klammerte sich mit seinen kleinen Krallen an einen Mauervorsprung am Fenster und zwitscherte ganz laut. Als Opa Gerhard den kleinen Fink sah, holte er gleich neues Futter und streute es ins Vogelhaus und etwas auf die Fensterbank. Der Fink bedankte sich, pickte hungrig die Körner von der Fensterbank auf und ließ sich dabei ganz nah durchs Küchenfenster beobachten.

Lieber kleiner Hüpferling, es kommt die Winterzeit.
Für deine Freunde leg ich dann reichlich Futter bereit.

Auch die schönste Zeit ist einmal zu Ende

Nun sind unsere Jungen groß genug und selbstständig geworden. Sie suchen ihr Futter alleine und haben fliegen gelernt. Wir hatten alle eine schöne Sommerzeit verbracht. Für mich und meine Frau wurde es jedoch Zeit weiterzuziehen.
Opa Gerhard schaute sich manchmal das leere Nest an, saß dann ganz traurig auf seinem Sofa, blickte suchend auf die Terrasse und auf die Wiese.

Bevor wir endgültig weiter zogen, hüpfte ich am Abend mit meiner Frau noch einmal auf der Terrasse herum, um Abschied zu nehmen. Als Opa uns bemerkte, lachte er wieder, stand auf und winkte uns zu.
Unseren Bekannten und Verwandten werden wir alles, was wir erlebt hatten, genau berichten. Vielleicht wird ja nächstes Jahr wieder ein Amselpärchen unter Opas Carport einziehen, ein Nest bauen und wie wir eine schöne Zeit erleben.

Amsel fliegt davon

Lieber kleiner Hüpferling, du fliegst von Ort zu Ort.
Die Zeit mit dir war wunderschön, doch einmal musst du fort.

Feenzauber

Lieber Moritz – Gute Nacht

D-Dur

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Träume von den Blümchen schön,
Die auf uns'rer Wiese steh'n.
Auch die Blümchen geh'n zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Die Bienchen brachten Honig Heim,
Für ihre Bienen-Kinderlein.
Auch die Bienchen geh'n zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Die Vöglein sind schon lange still.
Sie sangen heute schon ganz viel.
Auch die Vöglein geh'n zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Schmetterlinge bunt und schön,
Hast du heute fliegen seh'n
Schmetterlinge geh'n zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Die liebe Sonne hat heut' viel gelacht.
Nun schläft sie gleich die ganze Nacht.
Auch die Sonne geht zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Wach ist nur der liebe Mond,
Der oben in den Wolken wohnt.
Und leuchtet immerzu.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Der Sandmann schaut zu dir herein,
Streut Sand in deine Äugelein.
Auch der Sandmann geht zur Ruh.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Mama sagt dir "Gute Nacht".
Ein Sternchen hat dich angelacht.
Auch die Mama geht zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Papa wünscht dir "Gute Nacht".
Das Lichtlein wird nun ausgemacht.
Auch der Papa geht zur Ruh'.

Lieber kleiner Moritz du,
Mach die Äuglein ganz schnell zu.
Opa singt dir noch ein Liedchen fein,
Dann schläft der kleine Moritz ein.
Auch der Opa geht zur Ruh'.
lalalalalalalal....

Lieber Moritz „Gute Nacht“.

Jetzt rein hören!

Dies ist ein Schlaflied speziell für Moritz geschrieben.
Es kann auch mit jedem anderen Namen gesungen werden.

Moritz im Bett
Opa Sandmann

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